Fachkräftemangel im Gesundheitswesen

Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätze

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen stellt Einrichtungen des Gesundheitswesens vor langfristige Herausforderungen. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und andere Einrichtungen benötigen qualifizierte Mitarbeiter. Gleichzeitig wird es schwieriger, offene Stellen zeitnah und dauerhaft zu besetzen.

Die Auswirkungen zeigen sich nicht nur bei der Personalgewinnung. Eine angespannte Personalsituation kann auch die Dienstplanung, die Arbeitsorganisation und den Umgang mit kurzfristigen Ausfällen erschweren. Gleichzeitig steigt der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung.

Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in der Pflege. Nach der Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes waren im Dezember 2023 rund 5,7 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Gegenüber Dezember 2021 entspricht dies einem Anstieg um rund 730.000 Menschen beziehungsweise 15 %. Der Anstieg ist laut Destatis nicht allein auf die Alterung der Bevölkerung zurückzuführen, sondern auch auf den seit 2017 weiter gefassten Pflegebedürftigkeitsbegriff.

Auch langfristig könnte der Pflegebedarf weiter steigen. Nach einer Variante der Pflegevorausberechnung des Statistischen Bundesamtes könnte die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2035 auf rund 6,3 Millionen und bis 2055 auf etwa 7,6 Millionen steigen. Dabei handelt es sich um eine Vorausberechnung und nicht um aktuelle Bestandszahlen.

Für Einrichtungen des Gesundheitswesens bedeutet diese Entwicklung: Der Bedarf an qualifiziertem Personal bleibt hoch. Gleichzeitig müssen Arbeitgeber mit dem Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter, einem zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte und kurzfristigen Personalengpässen umgehen.

Fachkräftemangel im Gesundheitswesen: Wie ist die aktuelle Situation?

Besonders angespannt ist die Situation in vielen Pflegeberufen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 2025 rund 1,8 Millionen Pflegekräfte in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Gleichzeitig waren im Jahresdurchschnitt rund 31.000 Stellenangebote für Pflegekräfte bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet.

Bei Pflegefachkräften lag die Arbeitslosenquote 2025 laut Bundesagentur für Arbeit bei lediglich 1,1 %. Die Bundesagentur weist weiterhin auf Fachkräfteengpässe in Pflegeberufen hin.

Der Fachkräftemangel betrifft jedoch nicht ausschließlich die Pflege. Auch Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens benötigen qualifizierte Mitarbeiter in medizinischen, pflegerischen und unterstützenden Bereichen.

Für Einrichtungen bedeutet dies, dass neben der Personalgewinnung auch die langfristige Bindung und der gezielte Einsatz qualifizierter Mitarbeiter an Bedeutung gewinnen.

Warum wird die Personalgewinnung im Gesundheitswesen schwieriger?

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen hat mehrere Ursachen. Verschiedene Entwicklungen treffen dabei aufeinander.

Steigender Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung

Der Bedarf an Gesundheits- und Pflegeleistungen wird langfristig durch die demografische Entwicklung beeinflusst.

In der Pflege zeigt sich dies unter anderem an der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen. Gleichzeitig müssen Krankenhäuser und andere Einrichtungen die medizinische Versorgung einer alternden Bevölkerung sicherstellen.

Damit steigt auch der Bedarf an qualifiziertem Personal.

Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter

Ein Teil der heute beschäftigten Mitarbeiter wird in den kommenden Jahren das Rentenalter erreichen und aus dem Berufsleben ausscheiden. Mit dem Ausscheiden erfahrener Fachkräfte entsteht zusätzlicher Ersatzbedarf. Zwar kommen durch Ausbildung und Berufseinstieg neue Fachkräfte hinzu, jedoch reicht deren Zahl angesichts des steigenden Personalbedarfs in vielen Bereichen nicht aus, um die entstehenden Lücken vollständig zu schließen.

Für Einrichtungen des Gesundheitswesens bedeutet dies, dass frei werdende Stellen rechtzeitig nachbesetzt und gleichzeitig zusätzlicher Fachkräftebedarf berücksichtigt werden muss. Eine vorausschauende Personalplanung gewinnt dadurch weiter an Bedeutung.

Begrenzte Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte

Qualifizierte Fachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt.

Das gilt insbesondere für Pflegefachkräfte, betrifft aber auch andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen.

Eine ausgeschriebene Stelle kann deshalb trotz aktivem Recruiting über längere Zeit unbesetzt bleiben.

Wettbewerb um Mitarbeiter

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und andere Arbeitgeber konkurrieren teilweise um dieselben Fachkräfte.

Bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber können unter anderem Vergütung, Arbeitszeiten, Dienstplanung, Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitsklima, die Zusammenarbeit im Team und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben eine Rolle spielen.

Für Einrichtungen wird es dadurch wichtiger, nicht nur neue Mitarbeiter zu suchen, sondern auch attraktive und verlässliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Welche Auswirkungen hat der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen auf Einrichtungen?

Die konkreten Folgen unterscheiden sich je nach Einrichtung, Berufsgruppe und personeller Situation. Einige Herausforderungen treten jedoch besonders häufig auf.

1. Offene Stellen bleiben länger unbesetzt

Wenn geeignete Bewerber nur begrenzt verfügbar sind, kann sich die Besetzung offener Stellen verlängern.

Das betrifft beispielsweise Pflegefachkräfte in Pflegeeinrichtungen ebenso wie medizinisches und pflegerisches Personal in Krankenhäusern.

Während eine Stelle unbesetzt bleibt, muss die Einrichtung mit der vorhandenen Personalstruktur arbeiten. Dadurch können zusätzliche organisatorische Herausforderungen entstehen.

2. Die Dienstplanung wird anspruchsvoller

Fehlen bereits Mitarbeiter, wird die Dienstplanung komplexer. Urlaub, Fortbildungen und unterschiedliche Qualifikationen müssen mit den vorhandenen personellen Kapazitäten abgestimmt werden.

Je weniger personelle Reserven zur Verfügung stehen, desto schwieriger wird es, Dienstpläne frühzeitig und verlässlich zu erstellen. Gleichzeitig müssen die betrieblichen Anforderungen und die Interessen der Mitarbeiter berücksichtigt werden.

Kurzfristige Änderungen können die Planung zusätzlich erschweren und dazu führen, dass Dienste neu organisiert oder Mitarbeiter kurzfristig umgeplant werden müssen.

3. Kurzfristige Ausfälle sind schwieriger aufzufangen

Eine angespannte Personalsituation macht es schwieriger, kurzfristige Ausfälle zu kompensieren. Fällt beispielsweise ein Mitarbeiter krankheitsbedingt aus, kann dies den Arbeitsablauf stärker beeinflussen, wenn keine ausreichenden personellen Reserven vorhanden sind.

Besonders herausfordernd wird die Situation, wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig ausfallen oder kurzfristig eine bestimmte Qualifikation benötigt wird. Einrichtungen müssen dann schnell reagieren und vorhandene Personalressourcen entsprechend einsetzen.

4. Die Belastung der vorhandenen Belegschaft kann steigen

Fehlendes Personal kann dazu führen, dass vorhandene Mitarbeiter stärker beansprucht werden.

Kurzfristig können beispielsweise zusätzliche Dienste oder eine veränderte Aufgabenverteilung helfen, einen Engpass zu überbrücken.

Eine dauerhaft hohe Belastung ist jedoch keine nachhaltige Personalstrategie. Für Einrichtungen wird es deshalb wichtiger, ihre Mitarbeiter zu entlasten und langfristig zu binden.

5. Administrative Aufgaben erhöhen den Zeitaufwand

Neben der direkten Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen gehören auch Dokumentation, Nachweispflichten und weitere administrative Aufgaben zum Arbeitsalltag im Gesundheitswesen.

Das Bundesministerium für Gesundheit weist darauf hin, dass insbesondere die Pflegedokumentation über lange Zeit zu einer Belastung des pflegerischen Alltags geworden ist.

Für Pflegekräfte und medizinisches Personal bedeutet die Dokumentation zusätzlichen Zeitaufwand, der nicht unmittelbar für die Versorgung zur Verfügung steht. In einer ohnehin angespannten Personalsituation können umfangreiche administrative Aufgaben die Arbeitsbelastung zusätzlich erhöhen.

Effiziente Arbeitsabläufe und eine sinnvolle Organisation können deshalb dazu beitragen, vorhandenes Personal zu entlasten.

6. Der Recruitingaufwand steigt

Je schwieriger die Besetzung offener Stellen wird, desto mehr Zeit und Ressourcen können in die Personalgewinnung fließen.

Stellen müssen ausgeschrieben, Bewerbungen geprüft, Vorstellungsgespräche geführt und neue Mitarbeiter eingearbeitet werden.

In kleineren Pflegeeinrichtungen kann dies besonders herausfordernd sein, wenn keine eigene Personalabteilung vorhanden ist. Aber auch größere Krankenhäuser müssen ihre Recruitingprozesse effizient gestalten.

7. Die langfristige Personalplanung wird wichtiger

Personalplanung sollte nicht erst beginnen, wenn eine Stelle bereits unbesetzt ist.

Einrichtungen des Gesundheitswesens sollten frühzeitig betrachten, welche personellen Entwicklungen in den kommenden Monaten und Jahren zu erwarten sind.

Dabei können unter anderem folgende Fragen helfen:

  • Welche Stellen sind derzeit unbesetzt?
  • Welche Mitarbeiter werden voraussichtlich in den kommenden Jahren ausscheiden?
  • Welche Qualifikationen werden künftig benötigt?
  • In welchen Bereichen bestehen personelle Engpässe?
  • Wie können kurzfristige Ausfälle aufgefangen werden?
  • Welche Möglichkeiten bestehen bei längeren Vakanzen?

Eine vorausschauende Planung kann helfen, personelle Risiken früher zu erkennen und Handlungsspielräume zu schaffen.

Was können Einrichtungen gegen den Fachkräftemangel tun?

Eine einzelne Maßnahme kann den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen nicht lösen. Einrichtungen benötigen deshalb eine Kombination aus langfristiger Personalgewinnung, Mitarbeiterbindung und flexibler Personalplanung.

Mitarbeiter gewinnen und langfristig halten

Die Gewinnung neuer Mitarbeiter ist nur ein Teil der Personalstrategie. Ebenso wichtig ist es, vorhandene Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten.

Einrichtungen können beispielsweise prüfen:

  • Wie planbar sind die Arbeitszeiten?
  • Wie wird mit kurzfristigen Änderungen im Dienstplan umgegangen?
  • Welche Weiterbildungsangebote gibt es?
  • Wie werden neue Mitarbeiter eingearbeitet?
  • Welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bestehen?
  • Wie werden Mitarbeiter durch Führungskräfte unterstützt?
  • Wie wird die Zusammenarbeit im Team gestaltet?

Mitarbeiterbindung entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren im Arbeitsalltag.

Ausbildung und Nachwuchsförderung

Die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte kann langfristig dazu beitragen, den Personalbedarf zu decken.

Das gilt insbesondere für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, die regelmäßig qualifizierten Nachwuchs benötigen.

Allerdings handelt es sich um eine langfristige Strategie. Kurzfristige Personalengpässe lassen sich dadurch nicht unmittelbar lösen.

Weiterbildung und Qualifizierung

Weiterbildungen können dazu beitragen, vorhandene Mitarbeiter fachlich weiterzuentwickeln und neue berufliche Perspektiven zu schaffen.

Für Einrichtungen kann die gezielte Qualifizierung bestehender Mitarbeiter außerdem eine Möglichkeit sein, langfristig benötigte Kompetenzen im eigenen Team aufzubauen.

Internationale Fachkräfte gewinnen

Auch die Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland kann Bestandteil einer langfristigen Personalstrategie sein.

In der Pflege hat die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte in den vergangenen Jahren wesentlich zum Beschäftigungswachstum beigetragen. Die Bundesagentur für Arbeit weist für 2025 einen Anteil von 20 % ausländischer Staatsangehöriger unter den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Pflegekräften aus.

Die internationale Personalgewinnung bringt allerdings zusätzliche organisatorische Aufgaben mit sich. Dazu können Anerkennungsverfahren, Sprachförderung, Einarbeitung und die Integration in bestehende Teams gehören.

Was tun bei kurzfristigem Personalmangel?

Nicht jeder Personalbedarf lässt sich langfristig planen.

Mitarbeiter können kurzfristig erkranken, mehrere Beschäftigte können gleichzeitig ausfallen oder eine offene Stelle bleibt länger unbesetzt als erwartet.

Auch ein vorübergehend höherer Personalbedarf kann zusätzliche personelle Ressourcen erforderlich machen.

In solchen Situationen kann externe Unterstützung eine Möglichkeit sein, kurzfristige Engpässe zu überbrücken.

Externe Pflege- und Fachkräfte als Ergänzung der Personalplanung

Die Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister kann Einrichtungen des Gesundheitswesens dabei unterstützen, vorübergehende Personalengpässe abzufedern.

Arbeitnehmerüberlassung sollte dabei nicht als Ersatz für langfristige Personalgewinnung verstanden werden. Beide Ansätze können miteinander kombiniert werden.

Eine Pflegeeinrichtung kann beispielsweise weiterhin nach einer dauerhaften Pflegefachkraft suchen und gleichzeitig eine externe Pflegekraft einsetzen, solange die Stelle noch nicht besetzt ist.

Auch Krankenhäuser können bei vorübergehendem Personalbedarf auf externe Unterstützung zurückgreifen, sofern Qualifikation, Einsatzbereich und Rahmenbedingungen zusammenpassen.

So lassen sich kurzfristige und langfristige Personalplanung miteinander verbinden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag „Zeitarbeit in der Pflege“.

Einen umfassenden Überblick über die Arbeitnehmerüberlassung im Gesundheitswesen, mögliche Einsatzbereiche und den Ablauf der Zusammenarbeit bietet außerdem unser Beitrag „Arbeitnehmerüberlassung im Gesundheitswesen“.

Wann kann externe Unterstützung sinnvoll sein?

Externe Pflege- und Fachkräfte können insbesondere dann interessant sein, wenn zusätzlicher Personalbedarf nur für einen begrenzten Zeitraum besteht.

Mögliche Situationen sind beispielsweise:

  • längere Krankheitsausfälle
  • mehrere gleichzeitige Ausfälle
  • Urlaubszeiten
  • vorübergehend höherer Personalbedarf
  • längere Vakanz einer offenen Stelle
  • kurzfristige Veränderungen in der Belegung
  • zusätzlicher Personalbedarf in einem bestimmten Bereich
  • Überbrückung bis zur dauerhaften Besetzung einer Stelle

Welche Lösung geeignet ist, hängt von der konkreten Situation der jeweiligen Einrichtung ab.

Entscheidend ist, dass die eingesetzten Mitarbeiter fachlich zum jeweiligen Aufgabenbereich passen.

Warum langfristige und kurzfristige Personalplanung zusammengehören

Der Fachkräftemangel zeigt, dass Einrichtungen des Gesundheitswesens sowohl langfristig als auch kurzfristig planen müssen.

Langfristig geht es darum, Mitarbeiter zu gewinnen, Nachwuchs auszubilden, Fachkräfte weiterzuentwickeln und vorhandene Beschäftigte zu halten.

Gleichzeitig müssen Einrichtungen in der Lage sein, kurzfristige Ausfälle oder längere Vakanzen aufzufangen.

Eine flexible Personalstrategie kann deshalb verschiedene Instrumente miteinander verbinden:

  • langfristiges Recruiting
  • Mitarbeiterbindung
  • Ausbildung und Weiterbildung
  • internationale Personalgewinnung
  • vorausschauende Personalplanung
  • flexible externe Personallösungen

Ziel ist es, auch bei personellen Veränderungen handlungsfähig zu bleiben.

MPL unterstützt Einrichtungen des Gesundheitswesens

Die MPL Medizinische Personal Leasing GmbH stellt Einrichtungen des Gesundheitswesens medizinisches und pflegerisches Personal zur Verfügung. Je nach individuellem Bedarf können unter anderem Pflegefachkräfte, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger sowie Pflegehelferinnen und Pflegehelfer eingesetzt werden.

Auch bei kurzfristigen Engpässen oder besonderen personellen Herausforderungen steht MPL ihren Kunden persönlich zur Seite und hilft dabei, eine passende Lösung zu finden. Von der ersten Bedarfsbesprechung über die Auswahl geeigneter Mitarbeiter bis zur persönlichen Betreuung während des Einsatzes werden die Kunden individuell begleitet.

So können Einrichtungen flexibel auf personelle Veränderungen reagieren und zusätzliche Mitarbeiter einsetzen, wenn kurzfristig oder für einen begrenzten Zeitraum Unterstützung benötigt wird.

Die Pflege am Menschen ist Vertrauenssache.“ Dieser Leitsatz steht für unseren Anspruch an eine persönliche, zuverlässige und wertschätzende Zusammenarbeit.

Häufig gestellte Fragen zum Fachkräftemangel im Gesundheitswesen

Warum gibt es einen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen?

Der Fachkräftemangel hat mehrere Ursachen. Dazu gehören unter anderem der steigende Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung, die demografische Entwicklung, das altersbedingte Ausscheiden von Beschäftigten und die begrenzte Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte.

Welche Bereiche sind besonders vom Fachkräftemangel betroffen?

Besonders deutlich zeigt sich der Fachkräfteengpass in verschiedenen Pflegeberufen. Der Personalbedarf betrifft jedoch auch Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie unterschiedliche medizinische, pflegerische und unterstützende Berufsgruppen.

Wie viele Pflegebedürftige gibt es in Deutschland?

Nach der aktuellsten veröffentlichten Pflegestatistik waren im Dezember 2023 rund 5,7 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig.

Wie entwickelt sich die Zahl der Pflegebedürftigen?

Nach einer Variante der Pflegevorausberechnung des Statistischen Bundesamtes könnte die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2035 auf rund 6,3 Millionen und bis 2055 auf etwa 7,6 Millionen steigen. Dabei handelt es sich um eine Vorausberechnung.

Welche Auswirkungen hat der Fachkräftemangel auf Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen?

Der Fachkräftemangel kann unter anderem dazu führen, dass offene Stellen länger unbesetzt bleiben, die Dienstplanung schwieriger wird, kurzfristige Ausfälle schwerer aufzufangen sind und der Recruitingaufwand steigt. Auch die langfristige Personalplanung und Mitarbeiterbindung gewinnen dadurch an Bedeutung.

Was können Einrichtungen gegen den Fachkräftemangel tun?

Mögliche Maßnahmen sind eine vorausschauende Personalplanung, Mitarbeiterbindung, Ausbildung und Weiterbildung, internationale Personalgewinnung sowie flexible Lösungen für kurzfristigen Personalbedarf.

Fazit

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen bleibt eine langfristige Herausforderung für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und andere Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Besonders in der Pflege trifft ein hoher Personalbedarf auf eine begrenzte Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte.

Für Einrichtungen wird deshalb eine vorausschauende Personalstrategie immer wichtiger. Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Ausbildung, Weiterbildung und internationale Rekrutierung können langfristig dazu beitragen, den Personalbedarf zu sichern.

Gleichzeitig lassen sich kurzfristige Ausfälle oder längere Vakanzen nicht immer vermeiden. In solchen Situationen können externe Personallösungen eine sinnvolle Ergänzung sein, um personelle Engpässe zeitweise zu überbrücken.

Die MPL Medizinische Personal Leasing GmbH stellt Einrichtungen des Gesundheitswesens qualifiziertes medizinisches und pflegerisches Personal zur Verfügung. Darüber hinaus steht MPL ihren Kunden persönlich zur Seite, wenn es darum geht, für unterschiedliche personelle Herausforderungen eine passende Lösung zu finden. Von der ersten Bedarfsbesprechung über die Auswahl geeigneter Mitarbeiter bis zur persönlichen Betreuung während des Einsatzes werden die Kunden individuell begleitet.

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„Die Pflege am Menschen ist Vertrauenssache.“